Angst vor der Geburt


angst-geburt-hypnose-berlin-tokophobie

Was ist Tokophobie und wie Hypnose helfen kann

Angst vor der Geburt? Etwa jede siebte schwangere Frau leidet unter Tokophobie, einer extremen Angst vor der Entbindung. Wieviele Frauen in Deutschland wegen einer Tokophobie auf eine (weitere) Schwangerschaft verzichten, ist bislang noch nicht wissenschaftlich untersucht worden.

Frau S. (Anfang 30) berichtete mir im Erstgespräch von einer extrem negativen ersten Geburtserfahrung. Bei der Entbindung ihrer mittlerweile 1,5-jährigen Tochter war sie von einer unerfahrenen Hebamme begleitet worden.

Sie musste auch vom Geburtshaus ins Krankenhaus wechseln, erlitt extreme Schmerzen über 23 Stunden und im Krankenhaus traf sie schließlich auf gestresstes Personal. Das Baby wurde am Ende mit einer Saugglocke geholt. Diese Erinnerungen machten es ihr unmöglich sich auf eine neue Schwangerschaft einzulassen, obwohl sie eigentlich gern noch ein zweites Kind in der Zukunft haben wollte. Sie fühlte sich regelrecht traumatisiert.

Die Angst vor der Geburt beschäftigt viele Frauen

Ab wann spricht man von Tokophobie, also von einer psychischen Störung?  Sorgen und Bammel vor allem vor der ersten Geburt sind völlig normal. Erst wenn die Furcht den Alltag stark beeinträchtigt und über einen längeren Zeitraum bestehen bleibt, spricht man von einer Tokophobie. Zum Beispiel treten Schlafstörungen, Alpträume, Panikattacken, Atemnot oder Herzrasen begleitend auf.

Bei meiner Klientin war es unmöglich geworden sich mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt beschäftigen zu können. Das Hören von podcasts über Hypnobirthing reichte schon aus um Angstzustände zu bekommen.

Welche Sorgen beschäftigen Frauen mit Tokophobie?

Das Gefühl der Angst hat mit der Zukunft zu tun und entsteht, wenn die Regeln unbekannt sind.

Häufige unklare Fragen, die Angst vor der Geburt auslösen können:

  • Werde ich die Schmerzen aushalten?
  • Wird mein Kind die Geburt unbeschadet überstehen?
  • Werde ich die Geburt unbeschadet überstehen können?
  • Was ist, wenn ich in der Not allein gelassen werde?
  • Werde ich eine gute Mutter sein?
  • Wie wird mein Körper nach der Entbindung und Schwangerschaft aussehen?

Wie entsteht die Angst vor der Entbindung?

Angst vor der Entbindung: Primäre und sekundäre Tokophobie

Erst im Jahr 2000 wurde die Tokophobie erstmals wissenschaftlich untersucht. Die beiden britischen Psychiater Hofberg und Brockington stellten fest, dass sich Frauen mit einer negativen ersten Geburtserfahrung angesichts einer weiteren Geburt mehr Sorgen machten und nannten dies die sekundäre Tokophobie. Die primäre Tokophobie entstand bei den 26 von ihnen befragten Frauen im Jugendalter und wurde vermutlich aufgrund abschreckender Eindrücke, die mit der Entbindung zu tun haben, ausgelöst.

Interessant ist jedoch, dass bei genauer Befragung von Frauen mit Tokophobie unbewusste Filme bewusst werden, die in der Verbindung mit den negativen Angstgefühlen stehen.
Wie zum Beispiel das Vorstellen der Geburt (in der Zukunft) und die damit verbundenen Schmerzen und Verletzungen im Genitalbereich.

In dem Moment befindet sich die Angstpatientin in einem Zustand der Tieftrance, denn sie halluziniert: Sie sieht und erlebt Dinge, die im Moment gar nicht da sind. Deshalb ist Hypnose so sinnvoll, denn sie nutzt die Trance um die Angst aufzulösen.

Die Angst wird begleitet von starken körperlichen Symptomen, wie Herzrasen, Zittern oder Übelkeit, welche die Angstsymptome dann weiter verstärken und eine Negativspirale entsteht:

Dynamik: Angst vor der Geburt

  • Vorstellen von schrecklicher Entbindung (Mentaler Film, bewusst oder teilbewusst) oder / und Erinnerung daran
  • Angstgefühle
  • Körperliche Symptome (Herzrasen, Zittern, Anspannung)
  • Verstärkung der Angst
  • Vermeidung der Schwangerschaft

Oftmals gibt es mehrere unbewusste oder teilbewusste mentale Filme, welche die Tokophobie weiter aufrecht erhalten. Häufig dreht sich der mentale Film auch um eine negative Erinnerungen aus der Vergangenheit. Eine schreckliche Erfahrung mit der Entbindung oder unangemessene Aufklärung durch Videos oder Horrorgeschichten.

Allein der Gedanke an eine mögliche Entbindung löst die Angst aus (sogenannte Trigger).

Therapie bei Tokophobie – Moderne Hypnosetherapie gegen die Angst vor der Entbindung

Als Skeptikerin wurde ich hier komplett überzeugt. In nur einer Sitzung konnten wir meine (durch meine Erfahrungen während der Geburt keines Kindes entstandenen) Ängste auflösen. Ich kann Frau Groitzsch absolut empfehlen, sie ist nett, aufmerksam, einfühlsam und kompetent.” (Bewertung von juleznice auf google)

Zunächst besprechen wir deine Situation detailliert um die verschiedenen Trigger und (un-) bewussten mentale Filme herauszufinden, welche die Ängste auslösen. Mit Hilfe von Mentaltechniken aus dem NLP können wir diese unbewussten Filme verändern und sie von der Angst lösen.

In der klinischen Hypnose werden an das Unbewusste Suggestionen gegeben, die dir dabei helfen dich wieder dem Thema Schwangerschaft und geburt mit einem guten gefühl widmen zu können. Danach kannst du mit einem klaren Kopf besser entscheiden, ob du (nochmal) schwanger werden möchtest.

Dauer Therapie Angst vor der Entbindung

Je nach Stärke und Ausgeprägtheit deiner Angst vor der Geburt sind zwischen 1 und 5 Sitzungen à 90 Minuten notwendig um die Angst zu lösen. Wir können am Telefon deine Fragen hierzu klären.

Klicke hier für mehr Informationen zum Ablauf und System >>

Jetzt kostenlos telefonisches Erstgespräch buchen >>

Erfahrung-hypnose-angst-geburt