Wann ist eine Angst krankhaft?

Nicht jede Angst ist eine Krankheit. Das ist logisch, denn Ängste sind von der Natur gemacht worden um uns vor Gefahren zu schützen.

Es gibt verschiedene Ängste, die anhand von genauen wissenschaftlichen Kriterien als „pathologisch“ also krankhaft definiert werden. Zum Beispiel

„Spezifische (isolierte) Phobien“

Wie der Name schon sagt, sind diese Ängste auf ganz konkrete Situationen begrenzt. Es besteht eine Angst oder ein Vermeiden von Situationen, die objektiv keine Gefahr darstellen. Dies wird von den Betroffenen auch erkannt. Wenn diese Angst den oder die Betroffenen so sehr quält, dass sein Leben davon beeinträchtigt wird, handelt es sich um eine Phobie und somit um eine klassifizierte Krankheit.

Auch wenn die Angst auslösende Situation streng begrenzt ist, kann sie Panikzustände hervorrufen.

Häufige angstauslösende Situationen sind:

  • Nähe von bestimmten Tieren (Spinnen, Hunde, Schlangen usw)
  • Höhe
  • Sprechen vor Publikum
  • Prüfungen
  • Fliegen (Aviophobie oder Flugangst)
  • Dunkelheit
  • geschlossenen Räume (Klaustrophobie)
  • Urinieren oder Defäkieren auf öffentlichen Toiletten
  • Genuss bestimmter Speisen
  • Zahnarztbesuch
  • Anblick von Blut oder Verletzungen
  • Angst vor dem Erbrechen (Emetophobie)