Emetophobie Therapie Berlin

Die Angst vorm Erbrechen und wie Hypnose gegen Emetophobie helfen kann


Wovor haben Emetophobiker Angst?

Menschen mit Emetophobie fürchten sich davor selbst zu erbrechen oder miterleben zu müssen, wie andere Menschen oder Tiere sich übergeben. Sie haben meistens auch Angst vor Konfrontation mit dem Thema, z.B. in den Medien oder im Gespräch mit anderen.
Deshalb meiden sie Orte, an denen es ihrer Meinung nach wahrscheinlicher ist sich zu übergeben oder auf Personen zu treffen, die erbrechen.

Welche Orte vermeiden Menschen mit der Angst vorm Erbrechen?

Häufig vermieden werden:

  • Volksfeste
  • Krankenhäuser / Arztpraxen
  • Bars
  • Reisen in Flugzeugen / Bus / Schiffen (Reiseübelkeit)
  • Partys / Firmenfeiern

Rund dreiviertel der betroffenen Frauen vermeiden deshalb auch eine Schwangerschaft.

Das Essverhalten bei Emetophobie

Menschen, die unter der Angst vorm Erbrechen leiden, haben sehr oft auch ein eingeschränktes Essverhalten, weil sie besonders stark Keime vermeiden wollen. Sie essen zum Beispiel oft nur Tiefgefrorenes, vermeiden Geflügel, Fisch, Gehacktes oder Speisen mit rohen Eiern. Sie achten besonders darauf, dass Lebensmittel gründlich gewaschen werden und auf das Haltbarkeitsdatum. Restaurantbesuche sind eher eine Ausnahme. Nicht selten leiden Menschen mit Emetophobie an Untergewicht und starker sozialer Einschränkung.

Wie entsteht Emetophobie?

Viele, aber nicht alle der Betroffenen erinnern sich an eine Situation in der Vergangenheit, die als traumatisch wahrgenommen wird. Nicht immer ist klar, wann genau sie entstanden ist. Auch in der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Theorien über die Entstehung der Emetophobie.
Interessant ist jedoch, dass bei genauer Befragung der Emetophobiker unbewusste Filme bewusst werden, die in der Verbindung mit den negativen Angstgefühlen stehen.
Wie zum Beispiel das Vorstellen einer Situation in der Zukunft, wo sich eine Person übergibt.
In dem Moment befindet sich die Angstpatientin in einem Zustand der Tieftrance, denn sie halluziniert: Sie sieht und erlebt Dinge, die im Moment gar nicht da sind. Deshalb ist Hypnose so sinnvoll, denn sie nutzt die Trance. Die Angst wird begleitet von starken körperlichen Symptomen, wie Herzrasen, Zittern oder Übelkeit, welche die Angstsymptome dann weiter verstärken und eine Negativspirale entsteht:

Negativspirale bei Emetophobie

  • Vorstellen von Erbrechen (Mentaler Film, bewusst oder teilbewusst)
  • Angstgefühle
  • Körperliche Symptome
  • Verstärkung des Ekels
  • Vermeidung der vermeintlich gefährlichen Situation
  • Angst wird größer, weil dort keine positive Erfahrung gemacht werden kann, solange Situation gemieden wird

Oftmals gibt es mehrere unbewusste oder teilbewusste mentale Filme, welche die Emetophobie weiter aufrecht erhalten.
Häufig dreht sich der mentale Film auch um Erinnerungen aus der Vergangenheit, wo jemand erbrochen hatte und allein der Gedanke daran, löst wieder die Angst vorm Erbrechen aus (sogenannte Trigger).

Therapie bei Emethophobie – Moderne Hypnosetherapie gegen die Angst vorm Erbrechen

Wie ich dir mit Hypnose bei Emetophobie helfen kann

Zunächst besprechen wir deine Situation detailliert um die verschiedenen Trigger und (un-) bewussten mentale Filme herauszufinden, welche die Angstspirale auslösen. Mit Hilfe von Mentaltechniken aus dem NLP können wir diese unbewussten Filme verändern und sie von der Angst lösen.

In der klinischen Hypnose werden an das Unbewusste Suggestionen gegeben, die dir dabei helfen die Situationen und Orte wieder aufzusuchen, die dir vorher Angst gemacht hatten. Du wirst sie dann wieder mit Entspannung und einem Gefühl der Sicherheit aufsuchen können.

Dauer Therapie Emetophobie

Je nach Stärke und Ausgeprägtheit deiner Angst vorm Erbrechen sind zwischen 2 und 5 Sitzungen à 90 Minuten notwendig um die Angst zu lösen. Wir können am Telefon deine Fragen hierzu klären.

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