Fallbeispiele

Herr E. (40), geschäftsführender Architekt, Berlin

Problem: Herr E. (40) fühlte sich ohnmächtig und hilflos in vielen Situationen. Er glaubte er sei machtlos bei vielen Entscheidungen, vor allem, was seinen Sohn (11) betreffe, der bei seiner Ex-Frau lebte. Das machte ihn traurig und wütend.

Methoden: Gemeinsames lösungsorientiertes Gespräch mit der Ex-Frau, Skalierung des Selbstwertgefühls,
Aufstellung zum Thema Wut, Resilienzstärkung, Ressourcenaktivierung, „Hausaufgaben“

„Was war am Ende des Coachings besser?“
• Weniger Ärger, besseres Gefühl
• Neuen Sinn im Leben gefunden
• Seit langem wieder Sport in der Natur gemacht
• Besseres Verhältnis zur Ex-Frau „easy going“
• Im Job: weniger über Kollege geärgert nach Streit
• Hat sich seit langer Zeit wieder mit einer Frau zum Essen getroffen
• Möchte positive Kontakte im Privatleben ausbauen

Feedback: „Danke, ich glaube ohne Sie hätte ich mich noch ewig mit meiner Ex gestritten.
Endlich mache ich wieder schöne Dinge.“

Frau B. (38) Ärztin, alleinerziehend

Problem: Frau B. rief mich an, weil sie mit ihren „Belastungen nicht mehr klar kam“.
Sie sei seit sieben Monaten in ärztlicher Behandlung wegen mehrerer Lungenentzündungen.
Sie habe Angst ihren Job zu verlieren, weil sie ständig krank geschrieben sei.
Frau B hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, Allergien wurden immer schlimmer,
sodass sie sich nicht mehr richtig um ihre Tochter kümmern konnte. Vor allem dieser Umstand
machte ihr große Sorgen. Ihre beiden Eltern waren schwer erkrankt und Frau B. kümmerte sich um sie.
Sie nahm immer mehr an Gewicht ab, ernährte sich extra hochkalorisch, aber es half nichts.
Sie vergaß wichtige Termine, hetzte von Termin zu Termin, fühlte sich unfähig entspannen zu können.

Methoden: Lösungsorientiertes Interview, Krisenintervention, Ressourcenarbeit, Säulenidentitätsmodell,
Refraimings, „Hausaufgaben“, Genogrammarbeit

Feedback nach 8 Sitzungen:
„Danke, die Gespräche haben mir wirklich geholfen. Jetzt weiß ich, womit der ganze Stress zu tun hat. Ich kann wieder durchatmen!“

Herr B. Diplom Psychologe – Stellvertretender Geschäftsführer (32), Berlin

Problem: Rollenkonflikt im Job, Angstgefühle auf Arbeit, wenn er vorm Team sprechen soll
Mobbing, fühlt sich nicht anerkannt durch seine Angestellten, Fehlende Hilfe von Geschäftsführer

Herr M. ist vor sechs Monaten aus seinem Team heraus zum stellvertretenden Geschäftsführer ernannt worden und meldet sich an, da ihm seit drei Monaten heftige Angstgefühle plagen.
Er wird vor Teamsitzungen, die er leiten soll, sehr nervös, bekommt Schweißausbrüche,
ihm wird heiß, ihm rast das Herz und ihm fällt es sehr schwer vor „der ganzen Mannschaft“ zu sprechen.
Als besonders peinlich erlebt er es, wenn er ins Stottern kommt und bemerkt, wie sich seine Angestellten über
ihn lustig machen. Die mangelnde Akzeptanz seiner ehemaligen Teamkollegen verunsichert ihn sehr, da er vor seiner Beförderung sehr gut mit ihnen klar kam, mit vielen ist er befreundet.
Fast alle hatten ihm geraten sich für die Stelle zu bewerben und auch zur Beförderung gratuliert.

Für Herrn M. waren vor allem die Arbeit mit der TimeLine®, dem Genogramm und die
symbolische Aufstellung des Teams hilfreich, um sich professioneller in seiner Leitungsposition verhalten zu können.